Über uns …

Ich bin Kevin Harris (42) aus Dublin, Irland. Habe Tierpsychologie studiert und arbeite seit vielen Jahren hier in München. Schon als Kind war ich von Hunden umgeben. Für mich war es ganz normal, Hunde in der Familie zu haben. Erst mit der Zeit wurde mir bewusst, daß ich scheinbar ein besonderes Gespür für die Hunde habe. Wie selbstverständlich liefen sie mir hinterher. Erst als ich älter wurde und mehr und mehr beobachtete, sah ich, wie oft Hund und Mensch sich nicht verstehen. Ich merkte, dass ich oft die Lösung sah, wo andere verzweifelten – und an ihre Grenzen kamen.
Ein Tag ohne Hunde ist für mich ein verlorener Tag.
In meinem individuellen Therapien lasse ich mir sehr viel Zeit, mich auf jedes Tier einzustellen. In den ersten Tagen lerne ihn durch genaue Beobachtung kennen und besuche auch gerne das eventuell zukünftige Zuhause unserer Welpen. Im Welpentierheim wird die Welpe sozialisiert und gestärkt. Durch den ständigen Umgang mit Artgenossen wird das Gelernte gefestigt, getestet und angewendet.

Nach diesen Richtlinien arbeite ich:
Die 6 Gebote…

1. Jeder Hund hat das Anrecht auf artgerechte Haltung in einem hierarchisch geordneten Rudel, in dem er angst- und meistens stressfrei sein ganzes Leben verbringen kann.

2. Jeder Hund hat das Anrecht als Hund erwünscht zu sein. Er soll kein Leben als Partner- oder Kindersatz führen. Seine Anschaffung soll gut und verantwortungsvoll bedacht werden.

3. Jeder Hund hat das Anrecht auf seinen Charakter. Er soll Aufgaben und eine Ausbildung gemäß seinen Fähigkeiten erhalten, um ein Brachliegen seiner Talente und ein mentales Verkümmern zu vermeiden.

4. Jeder Hund hat das Anrecht auf Freiheit. Er soll Raum und Zeit für ein Hundeleben haben und das mit seinem Herrchen. Er soll sein natürliches Sozialverhalten mit Artgenossen auch ohne Leine aufbauen können.

5. Jeder Hund hat das Anrecht auf seine Herkunft. Die Abstammung vom Wolf und Zucht prägt ihn. Er darf nicht als Plüschtier oder Spielzeug betrachtet und weggeworfen werden, sobald sein Besitzer überfordert wird.

6. Jeder Hund hat das Recht auf seine Würde. Er hat den berechtigten Anspruch als Lebewesen vor jeglichen Quälereien oder gar Tierexperimenten geschützt zu werden.

 

Mein Weg:

Schritt 1: Ich beobachte die Welpen / Junghunde und arbeite mit deren Problemen und Konflikten im Zusammenleben von Hund-Hund und Hund-Mensch. Auf der Basis meiner Erfahrungen, die ich in Deutschland, Irland und England gewonnen habe, erstelle ich ein individuelles Therapie, angepasst an die Bedürfnisse des Hundes oder sogar die Wünsche eines zukünftigen Besitzers.

Schritt 2: Wir laufen zusammen, gehen genau dahin, wo die Probleme auftauchen (könnten) und arbeiten zusammen am Grundgehorsam des Hundes:
– Stop & Los, Ja & Nein
– Gewolltes und ungewolltes Verhalten

Schritt 3:  Die Kommunikation muss stimmen! Hund und Mensch müssen sich verstehen und ich stelle die Verbindung zwischen den beiden her.

Schritt 4: Der Welpe wird in eines meiner Rudel integriert. Dort findet die Sozialisierung statt – es gibt einen Altrüden für die Erziehung, ein für die Führung und Sicherheit zuständiges Alphatier, ein verspieltes Jungtier und ein „Kindermädchen“. So lernt der Welpe ganz natürlich, seinen Platz in einer Hierarchie zu finden und einzuhalten.
Warum muß ein Welpe sozialisiert werden?
Erstens wird er in einem Rudel geboren und nun so ganz allein, muss er gewisse Regeln des Hunde-(Mensch)-Zusammenlebens lernen. Es wird geübt, den Besitzer als Alphatier anzusehen und respektieren, damit es für den zukünftigen Besitzer keine allzu großen Schwierigkeiten gibt. Bis zur 20. Woche lernen Welpen schnell, sie befinden sich in der Prägungsphase. Diese Zeit soll so gut wie möglich genutzt werden, um spätere Probleme zu vermeiden und die Welpe im besten Fall sogar zur Stubenreinheit zu erziehen.
Nicht jede Welpe kann mit jedem Menschen umgehen – und umgekehrt. In der Vermittlungsphase sollten sich beide GEGENSEITIG aussuchen.
Der Welpe soll zuerst die Grundregeln kennen und verstehen lernen. Der zukünftige Besitzer muss ebenfalls verstehen was im Rudel passiert.

Weitere Pluspunkte meiner Therapien-Methoden:
Die Welpen und ich üben unter realen Bedingungen, in der Stadt – mit all ihren Ablenkungen und Gefahren. Priorität liegt auf der Beziehung zwischen dem (zukünftigen) Besitzer und Hund. Es muss funktionieren, aber beide sollen glücklich sein.
Auf die Sicherheit wird stets ein sehr wachsames Auge gelegt.
Die Welpen/Junghunde lernen mit mir vor Ort, im Kaufhaus, in der U-Bahn, auf der Straße, im Cafe etc. Ich bin Experte für Situationen in der Stadt.
Therapie wird durch positive Verstärkung erlangt und manchmal mit unorthodoxen Methoden, aber mit keinerlei Aggression oder anderen Hilfsmitteln. Lediglich die richtige Körperhaltung und der gezielte Einsatz der Stimme werden benötigt.
Verständnis ist gefragt, falls das Tier etwas nicht machen will. Ich erkenne die Potentiale der Welpen/Junghunde, die zu fördern sind. Manchen Hunden – vor allem Welpen – ist zu Fuß gehen schlicht zu langweilig. Deswegen bin ich meistens mit dem Fahrrad unterwegs. Keine Angst – die Größern werden ausgelastet und wenn die noch wirklich Kleinen müde sind, setze ich sie in den Korb. So genießen sie die Aussicht.
Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel.